8. Tag Romfahrt der Messdiener: Möge die Straße uns zusammen führen

Heute war unser letzter Tag in Assisi und damit auch der letzte Tag auf unserer Romfahrt, welcher mit einem sehr späten Frühstück, um halb neun, schon mal gut startete. Danach ging es für uns alle mit einem Bus in die Stadt, wo wir uns erst einmal Santa Maria degli Angeli angesehen haben und über die weiße Decke der Kirche gestaunt haben. Nachdem wir von der Unterstadt aus mit einem Bus in die Oberstadt gefahren waren, haben wir dort erst einmal in kleinen Grüppchen ein paar Stunden Freizeit genossen. Während dieser Zeit sind wir durch die malerischen Gassen der Stadt geschlendert, haben uns Souvenirläden angesehen und in einem der vielen Cafés entspannt. Nebenbei haben wir uns viel über die nun zu Ende gehende Zeit mit der Gruppe unterhalten und über all die gemeinsamen Erlebnisse. Bevor wir endgültig die Rückreise in die Heimat antraten, versammelten wir uns noch einmal alle vor einer der vielen Kirchen, wo wir ein letztes Mal unsere Wasserflaschen an einem der öffentlichen Trinkbrunnen auffüllten, um für die kurze Wanderung zu einem kleinen Clarissinen-Kloster gerüstet zu sein, das aus einer ehemaligen Kapelle hervorgegangen ist. An diesem besonderen Ort hat einst Franz von Assisi die Eingebung gehabt, Grundlegendes an der Kirche verändern zu müssen. Der Weg bergab dorthin war allen sehr leicht gefallen, doch nach oben war das Ganze dann doch schwerer als gedacht und so entschlossen wir uns dazu, auf halbem Weg innezuhalten und eine kleine Reflexion unserer Reise vorzunehmen. Dabei kamen viele wunderschöne Aspekte zusammen, z.B. wie stolz wir auf die Kleinen für das Durchhaltevermögen sind, wie stark uns diese Reise alle zusammen geführt hat und wie viel wir uns wirklich vertrauen. Danach ging es nach oben und in den knallroten Reisebus für eine letzte Fahrt, die Fahrt zurück nach Hause.


7. Tag Romfahrt der Messdiener: Wir halten zusammen

Diesmal ausgeruht und freudig auf eine neue Stadt, kamen wir alle zum Frühstück. Unser erster Halt war die Basilica di Francesco und das Franziskaner Kloster, in dem wir auch unsere morgendliche Messe hielten. Diese musste weitestgehend improvisiert werden, da die Dokumente unseres Pastors am Vortag geklaut worden waren . Das Highlight dieser Messe war die Ehrung unser "alten" Messdiener für ihr Engagement und die Hilfsbereitschaft in den vielen vergangenen Jahren. Von dort aus wurden wir von dem deutschsprachigen Bruder Thomas abgeholt, der uns fachkundig durch die Kirche führte. Danach hatten wir Zeit durch die Gassen Assisis zu schlendern und uns mit einem kleinen Mittagssnack zu stärken. Natürlich schauten wir uns auch die Kirche der heiligen Klara an. Dank des Rollenspiels von Emelie Vogelei und Xenia Schmadtke verstanden wir den Zusammenhang zwischen Klara und Franz von Assisi und erkannten die Bedeutung. Danach suchten wir uns eine ruhige Kirche, in der wir an unsere verstorbene Messdienerin Nicola Effertz denken wollten und für sie ein Licht anzündeten. Doch nicht nur für sie wollten wir beten, daher zündete noch jeder persönlich für seine Familie und Angehörigen eine Kerze an. Dieser war ein schöner emotionaler Moment, der auch in unser Mittagsgebet einfloss. Danach trennte sich die Gruppe, sodass die Jüngeren Zeit hatten im Pool zu plantschen und die Älteren sich nocheinmal mit dem Bruder vom Morgen zusammensetzten und mit ihm ein sehr interessantes Gespräch über den Orden und das Leben dort führen durften. Nach dem Abendessen führte uns der letzte Programmpunkt mit Kerzen und Fackeln auf den Rocca Maggiore, den höchsten Berg Assisis. Dort konnte jeder für sich überlegen, was ihm in seinem Leben schwer fällt und in welchen Situationen er die Spuren Gottes entdeckt. Hier bekamen wir sehr deutlich zuspüren, wie stark die Gemeinschaft in der letzten Woche zusammen gewachsen ist: Nicht nur gute Freunde trösteten einander, sondern wir erfuhren auch Zuspruch von Menschen, die noch vor wenigen Tagen "Fremde" für uns gewesen sind. Der Abend war also ein perfekter Abschluss und so saßen wir noch lange draußen zusammen.  


6. Tag Romfahrt der Messdiener: Da waren sie alle weg

"Mit dem Bus geht's nach Italien, in die Sonne, an den Strand. Wir holen uns den letzten Sonnenbrand."
Mit diesem Motto starteten wir heute die Reise mit unserem knallroten Reisebus nach Assisi. Doch bevor wir uns Farbe, egal ob braun oder rot, holen konnten, machten wir einen letzten Stop in Rom. Hier besichtigten wir die Kirche Santa Maria Maggiore, die für ihre zahlreichen Mosaike bekannt ist. Mithilfe eines Quiz versuchten wir diese genauer unter die Lupe zu nehmen und die abgebildeten Bibelgeschichten zu verstehen. Auf dem Weg zurück zu unserem Bus nahmen wir gebührend Abschied von der ewigen Stadt, indem wir unser Rom-Lied anstimmten und eine kräftige Humba schmetterten. Nun freuten sich alle auf eine Abkühlung am Meer. Jedoch war der Weg dorthin schwerer als gedacht, da wir durch den heißen schwarzen Sand laufen mussten. Bevor wir endlich in die Wellen springen konnten, wurde ein letztes Gruppenfoto in unseren neuen blauen Messdiener-Shirts gemacht. Wir verbrachten ein paar schöne Stunden mit Sonne, Sand, Obst und Meer. Leider nahm der entspannte Tag eine abrupte Wende und als wir zum Bus zurückkehrten, wartete dort eine böse Überraschung auf uns. Während unseres Aufenthalts am Strand waren Fremde in unseren Reisebus eingedrungen und hatten mehrere Taschen und Wertgegenstände entwendet. Das versetze uns nicht nur in helle Aufregung, sondern hatte auch zur Folge, dass Assisi noch warten musste und unser nächstes Ziel Commissariato hieß. Doch nach einigen Stunden, konnten wir unser eigentliches Ziel wieder in Angriff nehmen und waren alle heilfroh, als wir gesund im Hotel ankamen.


5. Tag Romfahrt der Messdiener: Wir treffen den Papst!

6.15 Eine hoch motivierte Meute, uniformiert in hell blauen T-Shirts, sitzt an den Frühstückstischen und stärkt sich für das Highlight der Woche: Den Besuch bei der Papstaudienz... Und natürlich den Geburtstag von Patrick Liebisch. Mit selbst zusammengestellter Lunchbox in der Tasche geht es dann auch schon im Stechschritt zum Bus, schließlich gibt es ja keine Zeit zu verlieren, da für die Audienz selbstverständlich gute und vor allem zusammenhängende Plätze unverzichtbar sind. 7.25 Ankunft am Petersdom. Da aus wettertechnischen Gründen die Audienz in die Audienzhalle verlegt wurde, sind die Plätze rar und auch die anderen Audienzbesucher bereits aufgeregt. "Gruppo" scheint zu einem Zauberwort geworden zu sein. Dieses soll unzähligen weiteren Besuchern dazu verhelfen, sich auch ohne Anstellen am Ende der Reihe an unserer aus kleinen Messdienern bestehenden, eisernen Mauer vorbeizudrängen. Da haben sie aber die Rechnung nicht mit uns gemacht! 8.00 Endlich! Plätze sind gesichert und von uns aus kann es losgehen. Der Papst lässt jedoch noch auf sich warten. Daher nutzen wir die Zeit um die Stimmung ein wenig anzuheizen und den um uns herumsitzenden Besuchern mit ihren Selfiesticks und zahlreichen Kameras ein gutes Unterhaltungsprogramm zu bieten. Mit unserem Romlied und weiteren Kirchenschlagern stellen wir somit sicher, dass wir auch in der letzten Ecke gehört werden. 10.00 Habemus Papam In Domum - er ist endlich da! Alle springen aufgeregt auf die Stühle um einen Blick auf den Papst werfen zu können. Die Kleinsten auf den Schultern der Größten... Manche versuchen, sich dem Papst bis auf wenige Meter zu nähern, andere sind einfach nur von der gesamten Situation beeindruckt und in ihren Bann gezogen. 11.15 Oberkrüchten und Niederkrüchten stürmen die Souvenirshops und präsentieren sich noch kurz im lokalen italienischen Fernsehen. Wir nehmen ab jetzt Anfragen für weitere Folgeinterviews an. Unser erster Special Guest bei dem Fernsehbesuch war ein Kardinal, der es sich natürlich nicht nehmen ließ, die Stars des Tages kurz vor laufender Kamera kennenzulernen.


4. Tag Romfahrt der Messdiener: Rückkehr nach Rom garantiert

,,Vom Forum (Romanum) bis zum Dom"

"Diese Stadt ist 1000 Jahre alt, hat vieles schon erlebt. Doch so wie diese Woche hat Rom noch nie gebebt. Mit sechzig Mann durch die Gassen, vom Forum bis zum Dom. Wir wollten nie zum Ballermann, denn alle Wege führ'n nach Rom."

Endlich am Ziel! Nach 19 Stunden im knallroten Reisebus haben wir heute Morgen die Ewige Stadt erreicht - ziemlich übermüdet, aber voller Unternehmungslust. Nachdem wir jegliche Sprachbarrieren am Klosterempfang beseitigt hatten - so gut es eben ging - konnten wir in Ruhe unsere Zimmer beziehen. Dann machten wir uns auf in die antike Stadt, wo wir das Forum Romanum und das beeindruckende Kolosseum besichtigten. Am Abend gab es eine ordentliche Stärkung alla Spaghetti Napoli in einem Lokal, das in der Nähe vom Petersplatz gelegen war. Dort schlossen wir den Abend gemeinsam mit einer gemütlichen Gebets- und Meditationsrunde unter fachmännischer Leitung von Martin Luther (alias Niklas Jackels) vor dem nächtlich beleuchteten Petersdom ab. Das Kloster erreichten wir etwas später als geplant - nach einigen unfreiwilligen Umwegen. Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.


3. Tag Romfahrt der Messdiener: Unter der Erde

Pizza und Gelato

"Jeden Platz und jeden Winkel schauen wir uns gründlich an, weil man in der ew'gen Stadt so viele Dinge sehen kann. Doch am Abend im Hotel da schmerzen uns're Muskeln sehr. Selbst zum Zähneputzen reicht die Kraft nicht mehr." Immer noch nicht ausgeschlafen aber ein wenig erholter sind wir heute Morgen von unserem roten Reisebus abgeholt und zu den Katakomben chauffiert worden. Dort angekommen, begannen wir den Tag mit einem Gottesdienst im Freien mit Unterstützung von Pfarrer Heribert August aus Aachen und musikalischer Begleitung in Form von geballter Flötenpower. Danach nahmen wir an einer spannende Führung durch die Katakomben teil und bekamen sogar ein paar Jahrtausende alte Knochen zu sehen. Von da aus ging es dann weiter vor die Mauern der Stadt: San Paolo fuori le Mura stand auf dem Programm. Nachdem Papst Pius IX. uns persönlich begrüßt hatte, mutmaßten wir darüber, wer von uns wohl eines Tages seine Nachfolge antreten und einen Platz an der Wand der imposanten Papstbasilika ergattern könnte. Am Nachmittag durften wir die Stadt in Kleingruppen auf eigene Faust erkunden. Letztendlich lief es aber bei uns allen auf das Gleiche hinaus: Pizza und Gelato.


2. Tag Romfahrt der Messdiener: Unterwegs im alten Rom

,,Vom Forum (Romanum) bis zum Dom"

"Diese Stadt ist 1000 Jahre alt, hat vieles schon erlebt. Doch so wie diese Woche hat Rom noch nie gebebt. Mit sechzig Mann durch die Gassen, vom Forum bis zum Dom. Wir wollten nie zum Ballermann, denn alle Wege führ'n nach Rom."  Endlich am Ziel! Nach 19 Stunden im knallroten Reisebus haben wir heute Morgen die Ewige Stadt erreicht - ziemlich übermüdet, aber voller Unternehmungslust. Nachdem wir jegliche Sprachbarrieren am Klosterempfang beseitigt hatten - so gut es eben ging - konnten wir in Ruhe unsere Zimmer beziehen. Dann machten wir uns auf in die antike Stadt, wo wir das Forum Romanum und das beeindruckende Kolosseum besichtigten. Am Abend gab es eine ordentliche Stärkung alla Spaghetti Napoli in einem Lokal, das in der Nähe vom Petersplatz gelegen war. Dort schlossen wir den Abend gemeinsam mit einer gemütlichen Gebets- und Meditationsrunde unter fachmännischer Leitung von Martin Luther (alias Niklas Jackels) vor dem nächtlich beleuchteten Petersdom ab. Das Kloster erreichten wir etwas später als geplant - nach einigen unfreiwilligen Umwegen. Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.


1. Tag Romfahrt der Messdiener: Alle Wege führen nach Rom

Start: Niederkrüchten -  Ziel: Rom

Im Eingangsbereich der Kirche St. Bartholomäus in Niederkrüchten tummeln sich um die 50 Kinder und Jugendliche, ausgerüstet mit bequemen Jogginghosen und bunten Rucksäcken. Voller Vorfreude bahnen sie sich einen Weg bis nach vorne in die freien Holzbänke. Denn heute geht sie endlich los: die Pilgerreise in die Ewige Stadt Rom. Weiter hinten in der Kirche sitzen bereits einige Eltern - teils mit angespannter und wehmütiger Miene, teils zuversichtlich und in freudiger Erwartung. Sie alle haben ihre Kinder hierher begleitet, um ihnen Gottes Segen mit auf die Reise zu geben. Nach dem Aussendungsgottesdienst machten wir uns mit Kind und Kegel auf den Weg zu unserem roten Reisebus, der uns den gesamten Trip über begleiten wird. Als auch der sperrigste Koffer verladen und der letzte Abschiedskuss übers Herz gebracht war, rollten wir winkend in Richtung Autobahn. Aber schon an der nächsten Ausfahrt fuhren wir ab und fanden uns plötzlich in Lüttelforst wieder. Na ja, bekanntlich führen ja alle Wege nach Rom, aber das erschien uns nun doch ein wenig umständlich. Wie sich herausstellte, hatten wir bloß etwas vergessen und konnten unsere Fahrt zum Glück schnell fortsetzen. Ohne große Zwischenfälle sind wir mittlerweile schon fast in der Schweiz angelangt und immer noch entspannt und gut gelaunt. Immerhin haben wir die ersten sieben Stunden nicht nur mit Spielen und Quizfragen überbrücken können, sondern auch fleißig das Romlied geübt. Bis zur voraussichtlichen Ankunft morgen Mittag müssen wir nur noch das zügige Durchzählen ein bisschen optimieren. Gott sei Dank ist die Nacht noch jung!


Benefiz-Konzert

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Messdienerfahrt nach Rom und Assisi

Im 'Heiligen Jahr der Barmherzigkeit' reisen 58 junge Messdienerinnen und Messdiener aus unseren Pfarren St. Martin & St. Bartholomäus nach Rom und Assisi.

Vom 13. bis 21. August sind sie unterwegs und verbringen vier Tage in Rom, von dort aus geht es dann nach Assisi    weiterlesen


Weihe der neuen Orgel in unserer Pfarrkirche

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Foto: Willy C. Randerath

Dieser Pfingstmontag wird sicher noch lange im Gedächtnis vieler bleiben, die diesen Augenblick herbeigesehnt oder ihn sogar miterlebt haben.

Vollendet ist das große Werk …..

Nach einem fast halbjährlichen Einbau, angefangen von der Bühne bis zur letzten Stimmung, stand alles an seinem Platz. Nahezu 900 Pfeifen haben damit ihren Platz im neuen Instrument gefunden,

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Foto: Vinken



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Wie der „Weiße Sonntag“ entstand

„Weißer Sonntag“ – so wurde ursprünglich der Sonntag „Invocabit“ nach dem ersten Wort des Eingangsgebetes genannt, zugleich der erste

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Wünsche für Kommunionkinder

„Ich wünsche allen Erstkommunionkindern, dass Jesus ihr Freund bleibt, das ganze Leben lang. Ich wünsche ihnen, dass sie ihn nicht vergessen, auch dann nicht, wenn es ihnen gut geht und sie glücklich sind. Und sie sollen auch in traurigen Stunden spüren, dass er da ist und bei ihnen bleibt. Denn diese traurigen Stunden bleiben wohl keinem von uns ganz erspart.“

Text: Bonifatiuswerk/Diaspora-Kinderhilfe In: Pfarrbriefservice.de



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Osternacht

Die Bibel berichtet, dass der Leichnam Jesu noch am Freitagabend vom Kreuz genommen und in das Felsengrab des befreundeten Josef von Arimathäa gelegt wurde. Die Grablegung musste am frühen Abend abgeschlossen sein, weil da der Sabbat, der jüdische Ruhetag, anbrach. Vor dem Grab wurden Wachen aufgestellt,  damit  die Anhänger den Leichnam  nicht entführen und behaupten konnten, er sei am Leben. Die aber waren geflüchtet und hatten sich angstvoll versteckt.

Der Tag der Grabesruhe ist der stillste Tag im Kirchenjahr. Es gibt keine Gottesdienste, kein Glockengeläut. Aber schon in der Nacht zum Sonntag und in der Frühe des Ostermorgens finden in den Kirchen Wachen, Feiern, Gottesdienste und Frühstücke statt. Feuer werden entfacht und gesegnet, Osterkerzen entzündet, Osterwasser geweiht, Kinder getauft und Freudenglocken geläutet. In phantasievollen Bräuchen drücken die Christen ihre Freude über die biblischen Osterberichte aus, nach denen Frauen die Auferstehung Jesu in der Morgenfrühe entdeckten. Noch heute begrüßen sich die Christen gegenseitig mit dem alten Ostergruß: „Der Herr ist auferstanden!" „Er ist wahrhaftig auferstanden!"

 

Text: www.anderezeiten.de In: Pfarrbriefservice.de  

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